"Riff Nienhagen"

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Drittmittelprojekte gefördert durch den Europäischen Fischereifonds (EFF) der Europäischen Union und das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern

Laufzeit vom 11/2016 bis 10/2018
Koordination durch die Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei MV
- Institut für Fischerei -

Projekttitel:

„Riffprojekt - Fischereiliches Monitoring und Bewuchsuntersuchungen an künstlichen Riffen“

Veranlassung:

Die fischereilichen Ressourcen der Ostsee haben, trotz umfangreicher Managementmaßnahmen, einen abnehmenden Trend. Dies trifft auch auf den westlichen Teil der Ostsee und damit auf die Küstenregion Mecklenburg-Vorpommerns zu. Im Projekt "Künstliches Riff - Nienhagen" (2002 bis 2008) wurde neben den herkömmlichen Managementmaßnahmen wie: Mindestanlandelängen, Mindestmaschenweiten, zeitlichen Fangverboten und zeitweilig gesperrten Gebieten nach alternativen Möglichkeiten zur Stabilisierung der Wirtschaftsfischbestände gesucht. Im Ergebnis entstand vor Nienhagen ein großflächiges künstliches Unterwasserhabitat als Rekrutierungs-, Aufwuchs- und Ruhezone für die hier vorkommenden Fischarten. Durch die wissenschaftlichen Untersuchungen an diesem Riff konnte eine Erhöhung der fischereilichen Wertigkeit in diesem Gewässerareal nachgewiesen werden. Des Weiteren wurde durch den Nachweis einer wirtschaftlichen Verwertungsmöglichkeit der Rotalge Delesseria sanguinea eine zusätzliche Erwerbsquelle für Fischereibetriebe in Aussicht gestellt. Anhand der Ergebnisse des Vorgängerprojektes erfolgte eine neue Ausrichtung der Forschungsvorhaben.

Ziele:

  • Bestimmung der Verweildauer von Dorschen in künstlichen Habitaten und des Wanderverhaltens möglicher lokaler Dorschbestände
  • Der Schutz und vor allem die Förderung des Dorschbestandes sollen durch den Grad der Wirkung eines Riffs in Zahlen beschrieben werden.
  • Damit soll eine wissenschaftlich belegbare fischereiliche Ökopunktbewertung von künstlichen Riffen ermöglicht werden.
  • Im Ergebnis des Projektes soll ein Antrag für die Errichtung eines weiteren Riffs erarbeitet werden und bei Anerkennung als Ausgleichs/Kompensationsmaßnahme die entsprechenden Ökopunkte ausgehandelt werden.

Schwerpunktaufgaben

  • Einbau zweier Bewuchsgestelle an den Standorten Kühlungsborn und Dierhagen
  • Quartalsmäßige Bewuchsuntersuchungen an den Standorten Kühlungsborn, Nienhagen, Rosenort und Dierhagen
  • Quartalsmäßige fischereiliche Beprobungen an den Standorten Nienhagen und Rosenort
  • Betreibung von 22 Fischfallen zwischen den Standorten Kühlungsborn und Dierhagen einschließlich der Riffe Nienhagen und Rosenort
  • Kartierung der 22 Fischfallen-Standorte
  • Markierung der in den Fallen gefangenen Dorsche und Auswertung der Wiederfänge
  • Genetische Untersuchung von Dorschproben aus allen Fischfallen

Newsmeldungen

Wie geht es mit dem Riff-Projekt weiter?

Wissenschaftler der LFA verstehen die Welt nicht mehr! Die Weiterführung des so erfolgreichen Riffprojektes steht in den Sternen! mehr

29.08.2018 I Thomas Mohr

Dorschmarkierung

In 24 Monaten wurden ca. 7000 Dorsche gefangen und markiert.
Der erste Projektabschnitt steht kurz vor dem Abschluss. mehr

21.06.2018 I Thomas Mohr
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